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GENO Bioenergie | Platziert

Die Beteiligungsgesellschaft GENO Bioenergie Leasingfonds Erste GmbH & Co. KG hat in den Bioenergiepark „Klarsee“ investiert.

Der Bioenergiepark
Der Bioenergiepark Klarsee besteht aus einem Verbund von 40 unabhängigen Biogasanlagen zur Produktion von Strom und Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Maissilage, Getreide und landwirtschaftlichen Nebenprodukten, mit einer kumulierten elektrischen Leistung von rund 20 MW. Im Bioenergiepark kommen im wesentlichen Energiepflanzen zum Einsatz, die speziell für den industriellen Verwendungszweck gezüchtet werden und abseits der Nahrungsmittelindustrie angepflanzt werden. Bei Volllastbetrieb deckt der Bioenergiepark damit den jährlichen Strombedarf von rund 40.000 Haushalten ab.

Der Standort bei Penkun ist gut gewählt: Angesiedelt in einer von Landwirtschaft geprägten Region in Mecklenburg-Vorpommern ist die Belieferung mit den zum Betrieb der Biogasanlagen benötigten Einsatzstoffen wie Maissilage nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus dem benachbarten Polen möglich. Der Standort zeichnet sich durch seine unmittelbare Lage an der Autobahn A 11 Berlin-Stettin und der Nähe zur Autobahn A 20 über eine hervorragende Infrastruktur und Verkehrsanbindung aus.

Die Biogasproduktion in den einzelnen Biogasanlagen geschieht im Rahmen eines natürlichen, biologischen Gärprozesses. Feuchte Biomasse wird in speziellen Behältern (Fermentern) bei definierten Temperaturen zwischen 32°C und 42°C und exakter Dosierung durch Mikroorganismen zersetzt. Die Vergärung des Substrats zu Biogas dauert 40 bis 70 Tage.

Das Betriebskonzept
Die Verteilung auf 40 baugleiche Biogasanlagen, die alle voneinander unabhängig funktionsfähig sind, gewährleistet eine kontinuierliche Stromproduktion. Als Betriebsführer wird eine Tochtergesellschaft der NAWARO BioEnergie AG im Rahmen eines langfristigen Betriebsführungsvertrages eingesetzt. Das erfahrene und qualifizierte Personal sichert den reibungslosen Betrieb und die optimale Auslastung der Anlagen. Das zentrale Steuerungs- und Überwachungssystem, das durchdachte Stoffstromnetz mit vielfachen Redundanzen und technischen Sicherheitseinrichtungen sowie die bedarfsorientierte Rohstofflagerung und -logistik sind weitere wesentliche Bestandteile des industriellen Konzepts.

Aktuelle Situation
Mit der Gewährleistung des Bestandsschutzes für Biogasanlagen, die vor dem 01.01.2009 in Betrieb genommen wurden, ist aufgrund der wieder hergestellten Rechtssicherheit für bestehende Anlagen die Basis für den wirtschaftlichen Fortbestand des Bioenergieparks geschaffen (EEG 2009 im Überblick). Seit Ende 2009 wird mit voller Kraft am Hochfahren der vorübergehend stillgelegten Biogasanlagen gearbeitet. Die in einem ersten Schritt wieder in Betrieb genommenen 32 Anlagen haben bereits im ersten Quartal 2010 wieder ihren Volllastbetrieb erreicht. Mittlerweile konnten die ersten Ausschüttungen an die Anleger des Bioenergieparks vorgenommen werden.

Hier können Sie Bilder zum Bioenergiepark einsehen.

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Fakten

Beteiligungsart
Beteiligung im Bereich Erneuerbare Energien

Investitionsobjekte
Bioenergiepark in Klarsee Mecklenburg-Vorpommern mit 40 Biogasanlagen
(je 500 KW) sowie der erforderlichen Infrastruktur