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PRESSESPIEGEL    05-12-2007

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Virgin America und Doric arrangieren neuen Leasingvertrag
aero.de über Doric Aviation

OFFENBACH / BURLINGAME - Der erste von zwei Airbus A319-112, die von der Doric Asset Finance Verwaltungs GmbH finanziert sind, ist an Virgin America ausgeliefert worden. Dies gab die Leasinggesellschaft mit Sitz in Offenbach am Main in einer Presseerklärung bekannt. Der Kaufpreis des ersten Flugzeugs (MSN3324) habe
36,78 Millionen US Dollar, der des zweiten (MSN3347) 37,16 Millionen US Dollar betragen.

Virgin America nahm am 8. August diesen Jahres den Flugbetrieb auf. Erst Ende Mai hatte die Gesellschaft nach monatelangem Tauziehen die Betriebsgenehmigung des US Department of Transportation (DoT) erhalten. Die Lizenz war Virgin America bis dahin vorenthalten worden, weil die Behörde amerikanisches Recht verletzt sah, nach dem eine in den Vereinigten Staaten zugelassene Airline zu wenigstens 75 Prozent von US-Staatsangehörigen kontrolliert werden muss.

Erst eine Änderung in der Gesellschafterstruktur machte im Januar den Weg für die Erteilung der Betriebslizenz frei. In der Bewilligung sahen Beobachter auch eine Vorwirkung des Open Skies Abkommens zwischen den USA und der EU.


Virgin America setzt auf eine reine Airbus-Flotte (© Virgin America)

Die Virgin Group (Virgin Atlantic) hatte Virgin America 2004 die Nutzungslizenz des Markenbestandteils "Virgin" eingeräumt. Sie ist an dem neuen Unternehmen zwar nicht als Mehrheitsaktionär beteiligt, brachte jedoch ein Viertel des Startkapitals in Form eines Venture Capital Engagements auf und hat der Airline zudem einen Kredit in Höhe von 53 Millionen US Dollar gewährt.

Das DoT rügte in einer Stellungnahme im Dezember 2006 insbesondere, dass durch die Markenlizensierung die Gesellschaft faktisch an die Virgin Group gebunden sei. Zudem habe Branson wesentliche Posten im Vorstand der Virgin America vergeben, bevor andere Investoren eingestiegen sind. Durch ein Netz von Beteiligungsgesellschaften mit Firmensitz auf den Cayman Islands hätten ausländische Kapitalgeber ferner mehr als die erlaubten 25 Prozent an der Airline inne gehabt.

In einem Vergleich mit der Behörde wurde die Ablösung von Virgin America Vorstandschef Fred Reid beschlossen. Reid brachte in das StartUp-Unternehmen
30 Jahre Branchenerfahrung mit, die er in Führungspositionen - unter anderem bei Delta Airlines und der Deutschen Lufthansa - sammelte. Zum 10. Dezember wird der frühere American Airlines Manager C. David Cush neuer CEO der Virgin America.

Die Gesellschaft baut aktuell eine reine Airbus-Flotte bestehend aus 34 Flugzeugen des Typs A319 und A320 auf, von denen 19 gekauft und 15 geleast sein werden. Derzeit fliegt Virgin America San Francisco, New York, Los Angeles, Las Vegas und Washington D.C. an.

 

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