doric logo

PRESSESPIEGEL    07-01-2008

pdf download

Des céréales et du purin pour s'éclairer durablement
Le Figaro über GENO Bioenergie 1

„Von Korn und Gülle zu dauerhafter Energie“ berichtet von unserem Bioenergiepark in Penkun:

„Mit einer Rekordleistung von 20 Megawatt kann der Bioenergiepark kurz vor der deutsch-polnischen Grenze 40.000 Personen mit Elektrizität versorgen.

Direkt an der Autobahn, durch die Berlin mit Polen verbunden ist, ganz im Osten Deutschlands und somit kurz vor der polnischen Grenze, liegt der Park, der optisch mehr an ein Mineralöllager erinnert. Nur der Hauch eines Geruchs nach Kräutern oder Sauerkraut verrät den mikrobiologischen Prozess, der in den 40 Fermentern abläuft und damit die Biogasanlagen, die die Doric Asset Finance, mit Sitz in Offenbach, hier binnen 18 Monaten hat errichten lassen. Hunderte Tonnen Mais, Weizen und Gülle werden hier in den runden Betonfermentern, die je eine Kapazität von 2.500 m³ haben, erst zu Methan und dann in Elektrizität umgewandelt.

Auch wenn diese Vorgehensweise nicht neu ist, so ist doch die Größenordnung des Parks, der seit letztem Monat voll läuft, hervorzuheben. ‚Mit einer Gesamtleistung von 20 Megawatt (500 Kilowatt pro Fermenter) sind wir in der Lage den Energiebedarf von  40.000 Personen zu befriedigen. Dieser Park, in den wir über EUR 80 Mio. investiert haben, ist der weltgrößte seiner Art‘, stellt Philipp Dawudian, einer der Verantwortlichen der Doric Asset Finance, die den Betrieb ihres Parks der Nawaro Bioenergie AG anvertraut hat. In dieser ländlichen Region, mit weit ausgedehnten Wäldern und Seen sowie Wildbestand, wird die Investition positiv aufgenommen. ‚Der Bioenergiepark hat 40 direkte und noch einmal ca. dieselbe Anzahl indirekter Arbeitsplätze geschaffen. Dies stellt vor Ort eine beachtliche Anzahl dar‘, erklärt der Betriebsleiter Dieter Schünemann. Was die umliegenden Landwirte anbelangt, so profitieren diese von dem neuen Absatzmarkt und der raffinierten Möglichkeit, ihre Gülle in Dünger umzuwandeln. Insgesamt 10.000 Hektar, die bisher teilweise Brachland waren, stellen die notwendigen Rohstoffe zur Verfügung: Ein Gemisch aus 75 % Maissilage (daher der Geruch nach Sauerkraut), 5 % Getreide und 20 % Gülle, die zum Großteil von vier ansässigen Zuchtbetrieben mit je 2.000 Kühen geliefert wird.

Die Elektrizität wird in das Vattenfall-Stromnetz eingespeist. Die entstandene Wärme wird in der Düngemittelfabrik eingesetzt, so dass diese völlig energieunabhängig arbeitet. Sie dient genauer gesagt der Trocknung und Pelletierung der Gärreste aus der Fermentation (75 Tonnen pro Tag) und der Erzeugung von Flüssigdünger (450 m³ pro Tag), der an die Landwirte vertrieben wird. „Da wir die Gülle vorher eingekauft haben, hilft diese Vorgehensweise den Landwirten, die Fruchtbarkeit ihrer Böden zu erhalten und gleichzeitig Gerüche und Umweltverschmutzung zu vermeiden“, erklärt Norbert Stegemann, Leiter des Düngemittelwerkes. Dank des Wassers, das im Prozess gewonnen wird, kann der Park auch in diesem Punkt unabhängig arbeiten.

Bei Mehrmengen an Wasser wird dieses aufbereitet und geklärt, bevor es in die Kanalisation eingeleitet wird. Dieses Vorgehen wird durch die Behörden streng überwacht. Schlussendlich, um das Bild zu vervollständigen, ist zu erwähnen, dass die CO2-Bilanz des Parks in Bezug auf in die Atmosphäre freigesetztes CO2 neutral ist, da die gleiche Menge CO2 vorher in den Pflanzen gebunden war.

„Im Vergleich zu anderen Erneuerbarer Energie, wie der aus Solaranlagen oder Windkraftanlagen hat Biogas den Vorteil der Unabhängigkeit von Sonne und Wind“, unterstreicht Dieter Schünemann. „Jeder unserer Fermenter hat Vorräte für einen ganzen Tag und unser Park ist auf einen 24-Stundenbetrieb konzipiert.“ In anderen Worten: Ein Ausfall einer Biogasanlage würde die Produktion nur um 2,5 % verringern. Darüber hinaus sichert die Aufteilung des Parks in 40 Einzelanlagen eine hohe Flexibilität und wird nach deutschem Recht vergütet.

Und in Frankreich? Warum sollte man nicht Bioenergieparks dieses Typs speziell in Regionen errichten, die eine extreme Gülleüberproduktion haben? Nichts spricht dagegen, außer vielleicht das optische Bild der Schornsteine, die für die Energieproduktion erforderlich sind.“ 

Lesen Sie den Artikel auf Französisch hier pdf download.

 

Fenster schliessen